|
Anscheinend Unscheinbares
unglaublich groß in St. Pölten
Wenn
anscheinend Unscheinbares von ihr entdeckt wird. entstehen
außergewöhnliche Aufnahmen - Nahaufnahmen.
Rektor Dr.
Auer beschrieb in der Eröffnungsrede das Anliegen der
Fotokünstlerin so: „Ihr Motiv ist das Unscheinbare. Regine
Haunschmidt schaut näher hin und fordert damit gleichzeitig den
Betrachter auf, sich in die Bilder zu vertiefen. Sie
fotografiert Dinge, die wir sonst übersehen und die durch den
Druck auf Leinwand wie abstrakte Gemälde erscheinen.“
Dabei sind ihre Motive meist
alltäglich und gerade deswegen außergewöhnlich. Die
Einzigartigkeit, der unverkennbare Stil zeigt sich in der
Betrachtungsweise. Die Perspektive mit der sie ihre Aufnahmen
macht, bleibt den meisten von uns vorenthalten. Die Liebe zum
Detail, zum scheinbar Unscheinbaren macht ihre Werke so
betrachtenswert.
Alle Fotografien sind
unmanipulierte Abbilder realer Landschaften und Objekte. Und
doch geben sie Rätsel auf, fordern die Phantasie des
Betrachters.
Ein verblüffter Besucher über
eines der Bilder: „Es ist nicht bloß Blau, es ist die
Unendlichkeit. Man entdeckt immer wieder etwas Neues, solange
man das Bild auch betrachtet.“ |